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Ventilatoren

  • Erstellt am 04.02.2015
  • Wie wähle ich einen geegneten Ventilator ?
  • Wo überall können Ventilatoren verwendet werden ?
  • Wo überall können Ventilatoren eingebaut werden ?
  • Worin besteht der Unterschied zwischen einem axialen und einem radialen Ventilator ?
  • Hygro in Badezimmern
  • Motor- und Ventilatorkugellager
  • Temperatursicherungen von Motoren

Wie wähle ich einen geeigneten Ventilator ? 

Bestimmung der verlangten Saugleistung. Berechnen Sie das Raumvolumen (Länge x Breite x Höhe). Die verlangte Saugleistung gleicht dem Raumvolumen, welches Sie mit dem verlangten Luftumtauschfaktor je Stunde multiplizieren.

* Die optimale Luftwechselrate (Luftwechselzahl) , beziffert wie oft die Luft in einem Raum pro Stunde komplett ausgetauscht wird.

Raum  Die optimale Luftwechselrate *
Min. Max.
Badezimmer
Bar 15 20
Billiard 6 8
Bowling 10 14
Busbahnhof 12 
Büro 4
Bücherei 3 8
Café 10 15
Dusche ** 10 20
Doppelgarage 4 10
Eingangshalle 3 15
Esszimmer 8 12 
Flughalle 8 12
Garage 3 8
Gaststätte 8 15
Geschäftszentrum 8 10
Hausflur 3 5
Kaufhalle 6 9
Kino 6 10
Kirche 1 3
Küche 10 15
Öffentliche Toiletten ** 5 8
Sammelraum 6 10
Schlafzimmer 2 4
Squash 4 6
Theater 6 10
Turnhalle 4 8
Verdichteranlage 10 20
WC 6 10
Werkhalle 6 10
Werkküche * 15 30
Werkstatt 6 10

*Bei kommerziell genutzten Küchen ist es besser, die abgeführte Luftmenge gemäß der eingebauten Geräte zu berechnen.
**Bei sozialen Einrichtungen (Duschen, Toiletten, Waschräumen), die größeren Menschenmengen dienen, ist es möglich, die abgeführte Luftmenge gemäß der Ausstattungsgegenstände zu berechnen:

  • Dusche: 100m3/h
  • WC: 50m3/h
  • Waschbecken: 25m3/h
  • Pissoir: 25m3/h

Wo überall können Ventilatoren verwendet werden ?

Ventilatoren sind für Innenräume bestimmt. Sie sind mit sog. Schutzstufen ausgestattet, welche deren sicheren Betrieb garantieren. Die Abdeckungsart gemäß IEC 529/ EN 60529 definiert den Schutz dieser elektrischen Einrichtungen in der Abdeckung usw., die mit einem IP-Code gekennzeichnet sind, welcher aus den Buchstaben „IP“ und zwei Zahlen besteht. Die erste Zahl definiert den Schutz gegen die Durchdringung fester Körper, ebenso wie den Schutz gegen die Berührung von unter Spannung stehenden Teilen. Die zweite Zahl definiert den Schutz gegen schädliches Eindringen von Wasser.

Wo überall können Ventilatoren eingebaut werden ?

  • Wandmontage (bei den Modellen X-MART und B PLUS kann auch das System QUICK FIX GRIP verwendet werden, was ein einfaches Befestigungssystem darstellt für welches keine Bohrungen durchgeführt werden müssen)
  • Deckenmontage
  • Fenstermontage

Ventilator-Montage

Dies ist jeweils bei jedem Ventilatortyp spezifiziert.

Worin besteht der Unterschied zwischen einem axialen und einem radialen Ventilator ?

Axiale Ventilatoren:

Bei axialen Ventilatoren strömt die Luft in Drehachsenrichtung des umlaufenden Rades, wobei diese dort verwendet werden, wo eine große Luftdurchflussmenge ohne hohe Transportdruckanforderungen verlangt wird. Hierzu gehören die Reihen X-MART, B PLUS, LHV, B. Die maximalen Abzugslängen bei diesen Ventilatoren befinden sich in dieser Größenordnung:

  • Max. 3m für Axialventilatoren von einem Durchmesser 100mm
  • Max. 5m für Axialventilatoren von einem Durchmesser 120mm
  • Max. 8m für Axialventilatoren von einem Durchmesssr 150mm

Radiale Ventilatoren (mit anderen Worten zentrifugale Ventilatoren):

Bei radialen Ventilatoren strömt die Luft senkrecht auf die Drehachsenrichtung des umlaufenden Rades, wobei diese dort verwendet werden, wo ein höherer Transportdruck verlangt wird. Hierzu gehört auch das semiradiale System, welches einen Übergang zwischen dem radialen sowie dem axialen System darstellt. Die Luft strömt in den Ventilator in axialer Richtung ein, d.h. in Drehachsenrichtung des umlaufenden Rades, jedoch erfolgt der Ausstoß unter einem geringeren Winkel als 90°. Der Vorteil des semiradialen Systems sind dessen geringere Einbaumaße. Zu diesen Gruppen gehört die Reihe CB PLUS. Die maximale Abzugslänge bewegt sich bei diesen Ventilatoren zwischen 13m (CB 100) bis 36m. 

Hygro in Badezimmern ?

Fragen, ob Ventilatoren mit einer Feuchtigkeitsautomatik (einem sog. Hygrosensor) zum Einbau geeignet sind, werden häufig gestellt. Es gelingt uns, die meisten Kunden zu einem Übergang hin zu Ventilatoren mit einer Nachlaufeinstellung zu überzeugen. Die Feuchtigkeitsautomatik funktioniert, indem sich der Ventilator einschaltet, sobald die Feuchtigkeit eine Grenze übersteigt (welche über das Bedienelement eigestellt werden kann) und sich ausschaltet, wenn die Feuchtigkeit unter diese Grenze absinkt (mit einer gewissen Hysterese).

Sofern wir über die Verwendung dieser Ventilatoren in Badezimmern sprechen, so ist es hilfreich, diesen Informationen Aufmerksamkeit zu schenken:

Hygrostat (HYGRO) – die Feuchtigkeitsautomatik in Badezimmern zu verwenden ist prinzipiell möglich, jedoch empfehlen wir diese Lösung nicht. Die Feuchtigkeit (bzw. Empfindlichkeit) ist bei den Cata-Ventilatoren durch einen Trimmer auf ca. 40-90 % relativer Luftfeuchtigkeit eingestellt. Falls ein Feuchtigkeitssensor verwendet wird, muss mit zwei Effekten gerechnet werden – die Reaktionszeit des Sensors beträgt ungefähr 8 min (was durch das Prinzip Feuchtigkeitsabsorptionssensorsystem gegeben ist); und ferner damit, dass wenn der Ventilator anläuft, während sich jemand in der Wanne oder in der Dusche befindet, so beginnt Luft um diese Person herum zu strömen und sie abzukühlen (es entsteht ein unangenehmes Kältegefühl). Ventilatoren mit einer Feuchtigkeitsautomatik sind nämlich primär für solche Räume bestimmt, wo es notwendig ist, eine bestimmte Luftfeuchtigkeit beizubehalten, welche die eingestellte Grenzschwelle nicht überschreitet, und zwar ohne die entsprechenden Räume kontrollieren zu müssen, oder manuell ein- bzw. ausschalten zu müssen (Archive, Handarchive, Kellerräume,…). Anmerkung: Sämtliche Modelle mit einer HYGRO-Vorrichtung beinhalten auch eine TIMER-Funktion – sie sie verfügen über eine eigenständige Klemme zum unabhängigen Einschalten des Ventilators ohne Rücksicht auf die eingestellte Feuchtigkeit. Nachdem zu dieser Klemme die Stromzufuhr angeschlossen wird (Knopf, Schalter oder Thermostat), läuft der Ventilator an und nachdem die eingestellte Zeit abgelaufen ist, geht er in den automatischen Modus der Feuchtigkeitsüberwachung über. Badezimmer – unsererseits empfehlen wir das nachfolgende (und heutzutage häufig verwendete) Bediensystem eines Ventilators mit Nachlaufzeit (dessen Bezeichnung beinhaltet ein T, welches eine Abkürzung des Wortes TIMER darstellt – z.B. X-MART 10 T), welches über einen Knopf eingeschaltet wird, der sich neben dem Beleuchtungsschalter befindet (diese Knöpfe werden im gleichen Design entwickelt, wie gewöhnliche Schalter und beispielsweise bei Treppenbeleuchtungen oder in Wohnhäusern verwendet). Beim Hinausgehen aus dem Badezimmer genügt es, einen solchen Schalter kurz zu drücken (zum Beispiel im Augenblick, in welchem das Licht ausgeschaltet wird), der Ventilator läuft an, lüftet das Badezimmer und schaltet sich selbst wieder aus (die Verzögerung ist einstellbar und zwar zwischen 3-15 Minuten). Im Falle einer solchen Bedienung ist es jedoch notwendig, dass zum Ventilator drei Leiter zugeführt werden (Nullleiter, dauerhafte Verbindung zur Stromeinspeisung des Ventilators, Schaltkontakt zum Schalter). 

Motor- und Ventilatorkugellager 

Die Motoren sind bei allen Ventilatortypen mit ausreichen eingeschmierten Gleitlagern ausgestattet, so dass diese Einfettung über ihre gesamte Lebensdauer hinweg ausreicht. Ventilatoren, die sowohl horizontal, als auch vertikal eingebaut werden können, sind ferner mit einem axialen Kugellager gekennzeichnet (d.h. mit einem solchen Kugellager, welches die Achse beispielsweise bei einer Deckeninstallation stützt). Im Falle von bei der Herstellung von Gleitlagern derzeit verwendeten Verbundmaterialen sind diese vollends mit Kugellagern vergleichbar. 

Temperatursicherungen von Motoren

Die Ventilatormotoren werden mittels Temperatursicherungen gegen Überhitzung (und damit auch gegen die Gefahr eines Brandes) geschützt. Früher wurden nicht wiederverwendbare Sicherungen verwendet (d.h. beim Ausschalten des Motors war es notwendig entweder den gesamten Motor, oder auf komplizierte Art und Weise die Sicherung selbst auszutauschen). Seit dem Jahr 2010 beginnt der Hersteller die Motoren mit wiederverwendbaren Sicherungen auszustatten – diese schalten den Motor bei einer Überhitzung aus und schalten ihn wiederum, nachdem er abgekühlt ist, erneut ein. Als erstes betrifft dies die meistbelasteten Motoren mit einem Durchschnitt von 150mm und bei radialen Ventilatoren die Baureihe CB 100 PLUS.

 

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Pavla Sapendowská
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